Hautcremes für das Gesicht
Hautcremes eignen sich besonders gut um Frische und ein jüngeres Aussehen der
Gesichtshaut zu pflegen bzw. zu erhalten. Pflegemittel für das Gesicht wie
Hautcremes wirken dann besonders gut, wenn sie nicht nur dem Hauttyp entsprechend richtig aufgetragen, sondern - wie vorausgesetzt - das Gesicht vor dem
auftragen der creme gereinigt wurde.
Stressspuren auf der Gesichtshaut
Zu viel
Stress kann u. U. seine Spuren auf der Gesichtshaut hinterlassen. Mit auftragen einer entspannenden Creme für die Gesichtshaut, können
Stressspuren reibungslos beseitigen werden. Meist reicht jedoch die richtige Entspannung nach einem stressigen Tag vollkommen aus, um dem Hautbild alle
Stressspuren zu entnehmen, ohne das eine entsprechende Hautcreme auf dem Gesicht aufgetragen werden muss.
Alltagspflegende Hautcremes
Für die alltägliche
Gesichtspflege eignen sich Fettfilm hinterlassende Hautcremes immer - und vor
allem dann ganz gut, wenn sie den ganzen Tag wenig Zeit haben und draußen verbringen müssen, da die Wirkung solch einer aufgetragenen Gesichtshautcreme meist nach einer
Gesichtsreinigung vollkommen nachlässt. Das besondere beim auftragen einer rückfettenden Hautcreme auf dem Gesicht ist nicht nur die langanhaltende, sondern auch
schützende Wirkung für die Gesichtshaut, während Sie z. B. den ganzen Tag mit viel Stress verbunden sind oder in unreiner Umgebung verbringen müssen.
Befindet sich - so wie meist die Gesichtshaut - die Haut ungeschützt in unreiner Umgebung, so sollte man vor allem darauf achten, die Haut mit einer
schützenden Hautcreme einzumassieren, bevor man das Haus verlässt. Schützende und gute Hautcremes sind vor allem welche, die nach dem Auftragen auf dem
Gesicht bzw. der Haut, einen Fettfilm hinterlassen und nicht gleich von den Hautporen eingesogen werden, da so ein Fettfilm der Haut eine schützende
Oberschicht verleiht.
Hautcremes die einen Fettfilm hinterlassen sind meist auch welche, die ihre Wirkung sehr langanhaltend beibehalten und somit die Haut – vor allem im
Gesicht – tagsüber langwierig schützen und gleichzeitig pflegen können.
Cremes selbst herstellen
Um Cremes kaltzurühren, verwendet man am besten einen elektrischen Handrührer. Aus Gesundheits- und
Hygienegründen raten wir ein gesondertes
Paar Rührquirle zu verwenden, die man ausschließlich für die Herstellung der Naturkosmetik wie z. B. Cremes und Gesichtsmasken verwendet.
Das Abkühlen der Creme darf nicht beschleunigt werden, indem die verwendete Schüssel z. B. in kaltes Wasser oder einen Kühlschrank gestellt wird, da die
Creme dann sofort gerinnt und folglich nicht mehr auf die Haut aufgetragen werden darf.
Sollte eine Hautcreme - ob gekauft oder selbst hergestellt - ranzig geworden sein, unangenehm riechen oder ihr Aussehen verändern, darf die Creme unter keinen
Umständen mehr verwendet werden. Das kann nicht nur hautschädigende, sondern auch gesundheitliche Folgen mit sich bringen.
Hautcreme für jeden Hauttyp
Sowohl als Tages-, als auch Nachtcreme eignet sich für
alle Hauttypen eine Mandelölcreme. Für die Herstellung dieser
Hautcreme schmilzt man 3 g Bienenwachs in einem kochenden Wasserbad und gibt dann 15 g Lanolinanhydrid und 5 g Kakaobutter dazu. Sobald alles geschmolzen
ist, fügt man unter Rühren 30 g süßes Mandelöl hinzu und erwärmt alles nochmals auf 60°C. Währenddessen erwärmt man 40 g Rosenwasser ebenfalls auf 60°C. Man
nimmt die Fettschmelze von der Kochplatte, gibt das warme Rosenwasser hinzu und beginnt mit dem elektrischen Handrührer die Hautcreme kaltzurühren. Wenn sie
nur noch etwa handwarm ist, träufelt man drei Tropfen Lavendelöl hinein und rührt weiter, bis die cremige Masse völlig erkaltet ist. Nach der Herstellung
wird diese Hautcreme in ein Cremetöpfchen umgefüllt und im Kühlschrank gelagert.
Zutaten:
- 3 g Bienenwachs
- 15 g Lanolinanhydrid
- 5 g Kakaobutter
- 30 g süßes Mandelöl
- 40 g Rosenwasser
- 3 tr Lavendelöl
- Cremetöpfchen
Hautcreme gegen trockene und empfindliche Haut
Bei
trockener und oder
empfindlicher Haut
empfiehlt sich eine Weizenkeimcreme, sowohl als Tages-, als auch Nachtcreme. Für die Herstellung dieser Hautcreme werden in einem Wasserbad 5 g Bienenwachs,
7 g Kakaobutter und 5 g Lanolinanhydrid geschmolzen und danach 45 g Weizenkeimöl hineingeführt. Die Mischung wird auf 60°C erwärmt und dann 30 g ebenfalls auf
60°C erwärmtes Rosenwasser mit dem elektrischen Handrührer auf kleinster Stufe eingerührt. Wenn die Hautcreme nun handwarm ist, gibt man der Creme unter
ständigem Weiterrühren drei Tropfen Rosenöl hinzu und rührt die Creme so lange, bis sie deutlich abgekühlt ist. In einem Cremetöpfchen umgefüllt, hält die Creme
in einem Kühlschrank ca. vier Wochen.
Zutaten:
- 5 g Bienenwachs
- 7 g Kakaobutter
- 5 g Lanolinanhydrid
- 45 g Weizenkeimöl
- 30 g Rosenwasser
- 3 tr Rosenöl
- Cremetöpfchen
Hautcreme gegen fettige und unreine Haut
Um eine Hautcreme für
fettige und unreine Haut selber
herzustellen, schmilzt man 3 g weißes Bienenwachs, 3 g Kakaobutter, 5 g Wollwachsalkohole und 5 g Lanolinanhydrid im Wasserbad, gibt dann 30 g Traubenkernöl
hinzu und erwärmt alles auf 60°C. Gleichzeitig werden 40 g Hamamelis wasser ebenfalls auf 60°C erwärmt und mit dem elektrischen Handrührer in die
Fettschmelze eingerührt. In die auf Handwärme abgekühlte Creme gibt man nun drei Topfen Pfefferminzöl hinzu und rührt weiter, bis die Creme ganz erkaltet ist.
Anschließend füllt man die selbsthergestellte Hautcreme in ein Cremetöpfchen um und lagert sie im Kühlschrank.
Zutaten:
- 3 g weißes Bienenwachs
- 3 g Kakaobutter
- 5 g Wollwachsalkohole
- 5 g Lanolinanhydrid
- 30 g Traubenkernöl
- 40 g Hamamelis wasser
- Cremetöpfchen
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